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Seife lagern: So bleibt die Seife frisch und wird sogar noch besser


Seife, Seife und noch mehr Seife. Beim letzten Besuch in deinem Lieblings Seifenladen hast du mal wieder ordentlich zugegriffen und hast nur zig Seifen, die du gar nicht alle auf einmal verwenden kannst – wohin mit den ganzen Schätzen? Beim Seife Lagern gibt es tatsächlich einige Dinge, die man beachte sollte, ich verrate, welche das sind.


In meinem Artikel geht es um die Lagerung von handgemachten Seifen. Seifen, die man im Supermarkt kauft, haben meist nicht mehr dieselben Eigenschaften wie hanggesiedete Seifen, weshalb bei deren Lagerung nichts Besonderes beachtet werden muss. Bei handgemachten Seifen gibt es jedoch einiges, was du machen kannst, um sie haltbarer zu machen. Du hast also zahlreiche Seifen erstanden und weißt nicht so genau wohin damit. Wir haben Antworten:


Seifen lagern, bis man sie nutzt


Generell solltest du drauf achten, dass die Seife nicht luftdicht verpackt ist. Handgemachte Seifen müssen atmen können, da sich immer noch ein gewisser Anteil Wasser in der Seife befindet, das nach und nach verdunstet. Damit dieses Wasser nicht ‚eingesperrt‘ ist, sollten Seifen beispielsweise in Papiertüten oder auch Stoffsäckchen gelagert werden.


Die Lagerung im Bad ist nicht ganz ideal, da hier die Luftfeuchtigkeit häufig recht hoch ist. – Am besten hängst du die Seife an die Kleiderstange im Schrank, das hat nicht nur den Effekt, dass die Seife gut atmen kann, sondern auch deine Kleider riechen himmlisch.

Aber was ist denn das Problem, wenn die Seifen feucht lagern? Das Problem ist, dass Seife ranzig werden kann.


Den Ranz erkennst du an Verfärbungen und einem unangenehmen Geruch. Ist eine Seife ranzig, sollte man sie nicht mehr verwenden. Und auch wenn kein Ranz entstehen sollte, kann eine Seife bei zu feuchter Lagerung an Qualität verlieren. Sitzt sie sprichwörtlich in ihrem eigenen Wasser, wird sie weich und klebrig – fühlt sich also nicht mehr so schön an und nutzt sich auch schneller ab.


Auch wichtig beim Seife Lagern: einen Ort wählen an dem es nicht zu warm wird. Hier können wir einen ähnlichen Effekt haben wie bei zu feuchter Lagerung – die Seife wird ranzig und/oder weich und klebrig.


Lagern macht die Seife besser


Das Lagern von Seife hat auch durchaus seine Vorteile. Bei längerer Lagerung verdunstet ein Großteil der Feuchtigkeit, was dazu führt, dass die Seife härter wird. Das hat den Effekt, dass sich die Seife langsamer abnutzt. Außerdem ist die Schaumbildung bei länger gelagerten Seifen meist besser als bei frischen.


Aber Vorsicht: Alle handgesiedeten Seifen haben ein Ablaufdatum. Ob die Seife darüber hinaus noch brauchbar ist, lässt sich in der Regel durch eine Beschau und einen Riechtest beurteilen. Fallen diese positiv aus, können die Seifen natürlich bedenkenlos verwendet werden.


Seife während der Nutzung lagern


Bei Seifen, die bereits in Gebrauch sind, ist das häufigste Problem, dass sie nicht richtig durchtrocknen können, weil sie entweder zu feucht liegen oder zu häufig benutzt werden. Das führt dazu, dass die Seife weich wird und sich schnell abnutzt. Wenn deine Seife also bereits in Gebrauch ist, kannst du ein paar Dinge machen, um die zu schnelle Abnutzung zu verhindern:


1. Seifenschalen mit Löchern


Damit überschüssiges Wasser ablaufen und die Seife somit schneller trocknen kann, verwende immer eine Seifenschale, die kleine Löcher im Boden hat.


Hier findest du Seifenschalen


2. Luffascheiben


Bei der Luffagurke handelt es sich um ein Gurkengewächs, das eine Art Skelett in sich trägt, welches an einen Schwamm erinnert. Die Gurken werden getrocknet und in der Regel in mehr oder weniger lange Stücke geschnitten und für verschiedenste Bereiche eingesetzt. Wir schneiden die Luffagurken in Scheiben und nutzen sie als Seifenablage. Du kannst sie entweder zwischen Seifenschale und Seife legen oder einfach direkt auf den Waschbeckenrand legen. Da die Scheibe porös ist, lässt sie viel Luft an die Seife, was dabei hilft, dass sie schneller trocknen kann. Ein günstiger und effektiver kleiner Helfer. Und das Beste: Du kannst die Luffascheibe sogar in die Waschmaschine werfen. Am besten in einen kleinen Waschbeutel packen, damit die andere Wäsche nicht beschädigt wird.


Hier geht’s zu den Luffascheiben


3. Seifen mit Kordel


Es gibt Seifen, die mit einer kleinen Kordel versehen sind, damit man sie aufhängen kann. Das bietet sich vor allem bei Seifen an, die in der Dusche verwendet werden. Durch das freie Hängen können die Seifen optimal trocknen und nutzen sich so nicht so schnell ab. Generell gilt bei Duschseifen immer ein Plätzchen in der Dusche zu finden, wo kein Wasser hinkommt, um sie nicht unnötig aufzuweichen.


4. Omas Magnethalter


Ich glaube, jeder von uns hat schon einmal Bekanntschaft mit den klassischen Magnethaltern bei – vor allem – älteren Verwandten gemacht. Hier wird einfach ein kleines Metall Teilchen in die Seife gedrückt und kann dann an ein magnetisches Gegenstück angedockt werden. Diese Art von Seifenhaltern erleben gerade eine Renaissance – und das zu Recht! Denn auch diese Halter ermöglichen das optimale Trocknen einer handgemachten Seife.



5. Mehr als eine Seife verwenden


Ich habe mir angewöhnt, mehr als eine Seife am Waschbecken oder in der Dusche liegen zu haben. Ich rotiere meine Seifen in der Regel, um allen Seifen genug Zeit zu geben, zu trocknen.

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